Selbstbestimmt – junge Rom*nja und Sinti*ze

Written by on 6. April 2021

Zum 50. Jubiläum des Internationalen Tages der Roma haben wir mit sieben jungen Rom*nja und Sinti*ze über ihren Aktivismus und ihr Selbstbild gesprochen.

Obwohl Rom*nja und Sinti*ze bereits seit dem 15. Jahrhundert in Österreich leben, wird ihre Geschichte noch immer nicht als Teil der österreichischen Geschichte betrachtet. Damit verhärten sich die Vorurteile und Rassismen die sich über die Jahrhunderte in der Mehrheitsgesellschaft eingenistet haben.

Während die ältere Generation der Rom*nja und Sinti*ze ihre kulturelle Herkunft oft geheim gehalten hat, um sich vor Anfeindungen, Diskriminierungen und Gewalt zu schützen, tritt die junge Generation selbstsicher auf.

“Wir  als Community müssen unsere Ressourcen darauf konzentrieren, Menschen zu empowern. Jung bis alt müssen emporwert werden. Wir haben lange genug darum gebeten, einen Platz am Tisch der Dominanzgesellschaft zu bekommen. Wir müssen anfangen, unseren eigenen Tisch zu bauen.
Roxanna-Lorraine Witt

In diesem Feature lassen wir sieben Rom*nja und Sinti*ze aus Österreich und Deutschland über ihren Aktivismus und neue Narrative sprechen. Dazu gehören die beiden Gründerinnen  des Opre Heroes Collectives und Menschenrechtstrainerinnen, Ioana und Irina Spataru, die burgenländische Journalistin und Autorin Katharina Graf Janoska, Aktivistin und Gründerin der Romblogs Gilda Horvarth, Sinti-Aktivistin und Executive Director von save space Roxanna-Lorraine Witt und die beiden Gründer des „Rymecast“ Podcasts Sejnur Memisi und Nino Novakovic.

Feature: Johanna Hirzberger

Redaktionelle Mitarbeit: Nora Schäffler


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