Smartphone- und Mediensucht

Written by on 22. Mai 2018

Smartphones können Suchtpotential entfalten. Und viele Apps nutzen genau das aus. Im Gehirn der Nutzer/-innen spielen sich ähnliche Dinge ab wie bei Glücksspielern/-innen oder Drogensüchtigen. Von der Sucht betroffen sind überwiegend Teenager, Studenten/-innen sowie Personen mittleren Alters. Slaviša Medić berichtet.

Surfen, spielen, chatten oder die sozialen Medien bedienen: Mit dem Smartphone ist heutzutage vieles möglich. Und für eine immer weiter steigende Zahl an Menschen geht ohne Handy fast nichts mehr. Das Warten auf die nächste Nachricht, auf ein Herz für das letzte Selfie auf Instagram bestimmen den Rhythmus des Lebens. Digitale Medien gehören zu unserem Alltag und bieten viele positive Möglichkeiten: Information, Kommunikation und Unterhaltung! Wir haben unsere Smartphones immer griffbereit, und lassen uns auch gerne davon ablenken.

Generation „Always on“

Doch ist man gleich abhängig, nur weil man häufig auf sein Smartphone schaut? Dr. Dominik Batthyány, Leiter des Institutes für Verhaltenssüchte an der Sigmund Freud Universität erklärt, ab wann man wirklich von einer Sucht sprechen kann und gibt Tipps zum Umgang mit Betroffenen.

 

 

WEITERFÜHRENDE INFOS:

Therapie- und Beratungsstelle für Mediensucht, Universitätsambulanz der Sigmund Freud Privatuniversität in der Salztorgasse 5, 1010 Wien

Psychotherapeutische Ambulanz für Kinder und Jugendliche in der Rotenturmstraße 29, 1010 Wien

The Atlantic (Studien)

San Diego State University (Studien)

Foto: © MabelAmber via pixabay.com


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